Psychologische Hilfe bei Erektionsproblemen

Psychologische Hilfe bei Erektionsproblemen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Zusammenfassung: Sicher, für jeden Mann ist es schwer über Erektionsprobleme zu reden, mit diesem Tabu-Thema überhaupt raus zu rücken. Und doch ist es der erste wichtige Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung der erektilen Dysfunktion. Im folgenden Artikel erhalten Sie mehr Informationen zur psychologischen Hilfe bei Impotenz.

Die moderne Forschung ist mittlerweile so weit, dass sie psychologische Probleme als eine mindestens genau so starke Ursache am Entstehen von erektiler Dysfunktion zugesteht wie körperlichen Ursachen. Stress im Job oder der Beziehung, Problembewältigung im Alltag, Schlafstörungen und Leistungsdruck sind da zu nennen, die negative Auswirkungen auf die männliche Erektion nehmen können. Auch Beziehungsprobleme können eine große Rolle spielen. Für einen Mann ist Sex nur mit einer ausreichenden Erregung möglich. Erregung wiederum hat wechselseitig etwas mit Entspannung zu tun – und da spielt der Kopf eine entscheidende Rolle. Ist das Gehirn nicht in der Lage, Reize wahrzunehmen und entsprechend weiterzuleiten, ist auch der Penis eines Mannes nicht in der Lage, eine Erektion aufzubauen.

Probleme mit der Potenz

So erhalten Sie Hilfe

PDE-5-Hemmer (Potenzmittel aus der Apotheke wie diese hier), gefäßchirurgische Eingriffe und operative Eingriffe am Penis, Implantationen und Penisprothesen, Selbstinjektionen in den Penis, mechanische Hilfsmittel wie Vakuumpumpen und Penisringe sollten nur nach einer intensiven Beratung und Auseinandersetzung in Betracht gezogen werden, wenn organische Ursachen eindeutig nachgewiesen sind und psychologische Gründe ausgeschlossen werden können.

Um das Sexleben wieder neu in Schwung zu bekommen, inklusive der erfolgreichen Behandlung von Erektionsproblemen, gibt es die Möglichkeiten der Selbsthilfe und der Fremdhilfe durch Beratung und Psychotherapie. Es geht nicht darum mit irgendwem, mit dem Apotheker oder der Familie darüber zu reden, es kommt auf die kompetente Fachhilfe an.

Damit die Lösungsansätze jedoch Erfolg haben können, sollten Sie folgende Erkenntnisse verinnerlichen:

  • Der wichtigste Punkt ist zu akzeptieren: Ich habe Erektionsprobleme. Die Probleme im Bett haben sich über einen längeren Zeitraum entwickelt, und der Körper macht uns nichts vor. Das Problem zu negieren hilft nicht weiter – aber Sie lesen diesen Artikel – und damit ist einw ichtiger Schritt getan.
  • Auch wenn es im ersten Moment nicht sehr aufbauend klingt, aber seltene Glücksmomente beim Sex führen auch zu einer partnerschaftlichen Zufriedenheit und können zielführend sein.
  • Es gibt viele äußere Einflüsse die die sexuelle Lust stören. Diese Einflüsse sollten als Ursache für die Lustlosigkeit und Erektionsprobleme erkannt, zunächst akzeptiert – und verändert werden.
  • Jeder ist für sich selbst verantwortlich, dass gilt auch für ein erfüllendes Sexleben. Um Wünsche und Fantasien zu befriedigen steht das Gespräch an erster Stelle. Manchen fällt das Sprechen beim Sex besser, manchen bei einem romantischen Abendessen.
  • Lassen Sie Sex nicht Alltag sein. Ein tolles Sexleben sollte bewusst gelebt werden, wobei es mehr auf das Lustgefühl ankommt als auf Regelmäßigkeit, Erregung und den Orgasmus.
  • Fantasien sollten erkundet werden: Sprechen Sie darüber, wer aktiv wer passiv ist; und wann Sie die Rollen wechseln. Wenn Sie aktiv sind, konzentrieren Sie sich ganz auf das Geben und erwarten Sie nicht, sofort etwas zurück zu bekommen.
  • Wenn Sie passiv sind, genießen Sie die angebotenen Zärtlichkeiten, Berührungen, Massagen und gegebenenfalls Erregungen. Sie müssen nicht sofort zurückgeben. Sie brauchen auch keine Schuldgefühle zu haben, wenn Sie das Passivsein annehmen. Haben Sie Mut, wieder neu zu entdecken und auszuprobieren.
  • Lassen Sie neue Reize zu. Nacktheit, bestimmte Kleidung, Gerüche, Kerzen, Musik oder eine ganz andere Umgebung können die Sinne neu anregen – und eine Erektion hat immer etwas mit Erregung zu tun. 
  • Gönnen Sie sich Zeit und Genuß mit Ihrem eigenen Körper und auch Ihrer Selbstbefriedigung. Eigene Zufriedenheit sind gute Voraussetzungen für ein aufregendes Sexleben mit dem Partner.
  • Erkunden sie dann gegenseitig Ihre Körper und spielen Sie mit Ihrer Sexualität. Vermeiden Sie, irgendetwas tun zu müssen. Nehmen Sie sich Zeit, streicheln Sie sich, ohne miteinander zu schlafen.
  • Probieren Sie Massagen aus, ohne zum Höhepunkt kommen zu müssen. Sprechen Sie miteinander und sagen Sie dem Partner was Sie empfinden.
  • Wenn Sie geben, konzentrieren Sie sich auf die Lust Ihres Partners oder Ihrer Partnerin. Wenn Sie empfangen, konzentrieren Sie sich auf Ihre Lust und geben Sie "Rückmeldung".
  • Spielen Sie mit Ihrer Erregung, lassen Sie die Erregung kommen und auch wieder gehen. Klingt die Erregung ab, ist dies keine Bedrohung, sondern gehört zum Geben und Nehmen.
Zusammenfassung
Psychologische Hilfe bei Erektionsproblemen
Name des Artikels
Psychologische Hilfe bei Erektionsproblemen
Beschreibung
Sex und damit auch Erektionsprobleme haben viel mit dem Kopf zu tun. Wenn der Kopf nicht mitspielt - mehr Informationen jetzt bei selbsthilfe-impotenz.com
Author
Veröffentlichung
Selbsthilfe Impotenz
Logo
Selbsthilfe Impotenz Responses are currently closed, but you can trackback from your own site.

Comments are closed.