Was kann SIE tun, wenn ER nicht kann?

Zusammenfassung: Was tun, wenn es im Bett nicht klappt, weil ER nicht kann? Ein Problem, das viele Männer irgendwann kennenlernen. Und eines, das auch die Partnerin angeht. Denn bei Impotenz hilft vor allem eins: viel Verständnis und ein gemeinsamer Lösungsweg.

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Wenn es plötzlich im Bett nicht mehr klappt, weil er nicht kann, ist das häufig ein Schock. Und zwar für beide Seiten. Er wird Versagensängste spüren, wenn er plötzlich mit dem Thema Impotenz konfrontiert wird. Ein Problem, von dem bislang doch höchstens die anderen betroffen waren.

Doch auch für die Frau ist es ein Hin und Her zwischen Frust und Selbstzweifeln. Schließlich denken nicht wenige, dass sie nicht mehr begehrenswert sind, sobald ihr Partner auf einmal Schwierigkeiten im Bett hat.

Impotenz: Sechs Millionen deutsche Männer betroffen

Betroffene stehen damit alles andere als alleine da: In Deutschland leiden etwa sechs Millionen Männer an Potenzproblemen. Vorwiegend ab dem 40. Lebensjahr, viele sind jedoch auch jünger. Wir haben mit Stefan Hennings von der "Impotenz Selbsthilfe Gemeinschaft" gesprochen. Herr Hennings, woher rührt Impotenz in den meisten Fällen? Stefan Hennings: Grob gesagt, können die Ursachen der erektilen Dysfunktion in organische und psychische Ursachen unterteilt werden. Bei den organischen Ursachen wird weiterhin in folgende Ursachen unterschieden:

  • vaskuläre (Durchblutung)
  • neurogene (Schädigung des Nervensystems)
  • endokrine (Hormonstörung) und
  • kavernöse (Gewebeschädigung des Schwellkörpers)

So hängt die erektile Dysfunktion oftmals mit weiteren Krankheiten zusammen. Die Verbindung ist dabei gegenläufig, die erektile Dysfunktion ist auch oft erstes Anzeichen einer schwereren Erkrankung, beispielsweise einer koronalen Herzerkrankung – der Penis kann sozusagen als Frühwarnsystem angesehen werden.

Beispiele für weitere Krankheitsbilder im Zusammenhang mit einer anhaltenden erektilen Dysfunktion sind:

  • vaskuläre Krankheitsbilder
  • Bluthochdruck
  • Arterienverkalkung
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Multisystematrophie

Eine psychische Ursache der erektilen Dysfunktion (ED) liegt dann vor, wenn in einer gewünschten Situation das Gehirn die für eine Erektion erforderlichen Nervensignale nicht aussendet. Der sexuelle Reiz wird vom Gehirn nicht so weiterverarbeitet, wie es eigentlich vorgesehen ist. Dabei sind die spezifischen psychischen Ursachen vielfältig.

Wie sollte die Partnerin reagieren?

In erster Linie mit viel Verständnis, keine destruktive Kritik äußern, Raum für Versagen lassen und möglichst viel Interesse zeigen. Denn nur gemeinsam kann eine lang andauernde Erektionsstörung durchgestanden werden. Kritik, Ärger und Druck sind absolut kontraproduktiv – der Betroffene wird sich so weiter zurückziehen, gerade bei psychischen Ursachen kommt es so meist zu einer Steigerung der Erkrankung.

Angst und Scham vorm Versagen

Bei psychischen Ursachen ist es immens wichtig, die Erwartungen anzusprechen und realistisch einzuschätzen. Wenn physische Ursachen vorliegen, kann durch eine negative Reaktion sehr einfach negativer emotionaler Druck erzeugt werden. Dazu zählt:

  • sich als Versager zu fühlen
  • Scham darüber, kein richtiger Mann zu sein
  • die Partnerin nicht mehr sexuell zu befriedigen
  • Angst vor dem Verlassenwerden
  • Angst vor dem Bekanntwerden des Problems und damit
  • Angst vor der Gefahr, zum Subjekt von Spott und Hohn zu werden

Was sollte die Partnerin auf keinen Fall tun?

  • Die Heilung der Impotenz alleine lösen wollen, Schuld zuweisen oder sich zurückziehen und so zu tun, als ob nichts wäre.
  • Gehen wir von einer psychischen Ursache aus: Schuldzuweisungen, Ärger, Unverständnis (sind bei organischen Ursachen eher selten – es sei denn, es liegt ein allgemein schlechter Fitnesszustand vor).
  • Beim Gespräch: Kein Drängen, kein Abwiegeln, kein Dominieren des Gesprächs. Zuhören und ein konstruktiver Austausch bewirkt oft eine große Erleichterung.

Was, wenn ER IHRE Reaktion als zu viel Mitleid empfindet?

Das ist eine normale, recht häufige Reaktion. Selten möchte ein Mann in den Arm genommen werden, wenn sein Penis nicht "funktioniert".

Ein guter Tipp ist, die Gefühle aus der persönlichen Sicht anzusprechen ("Ich brauche…"), konkrete Beispiele können immens helfen, Verallgemeinerungen können unter Umständen verletzen und die Situation verschlechtern.

Offenes und schonungsloses Gespräch statt Mitleid

Gleichzeitig gehört auch mehr zur Behebung der Erektionsstörung, als nur die Symptome zu behandeln. Insbesondere wenn die Ursache der erektilen Dysfunktion noch nicht abschließend geklärt ist, kann die Partnerin mit dem Betroffenen gemeinsam vielleicht gedanklich erkunden, wie das Problem entstanden sein könnte. Mitleid ist in diesem Fall kein gutes Mittel – ein konstruktives, ehrliches, aber auch schonungsloses Gespräch kann über das Thema Erektionsstörung hinaus wichtige Erkenntnisse zu geänderten Lebensumständen oder Veränderungen in der Partnerschaft liefern.

Kann eine Trennung auf Zeit hilfreich sein?

Wenn der Druck auf die Betroffenen, da schließe ich beide – Mann und Frau –- ein, zu hoch wird, kann ein räumlicher Abstand für eine Zeit sinnvoll sein. Ein gemeinsames Bewältigen der Situation stärkt die Beziehung allerdings deutlich. Wichtig bei einer zeitlichen Trennung ist auf jeden Fall, dass beide Akteure die Krankheit als solche akzeptieren und individuell überlegen, wie sie sich Hilfe holen (Freunde, Selbsthilfegruppen, professionelle Hilfe). Ohne einen konstruktiven Lösungsansatz ist eine Trennung auf Zeit eher eine Trennung.

Alternativ gibt es weitere Ideen, wie die Partner in ein Gespräch kommen. Beispielsweise können beide unter Anleitung oder Hilfe die Kommunikation miteinander verstärken. Partnerseminare, Eheberatung oder Paartherapie sind hier Möglichkeiten. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen kann dabei helfen, mit der Partnerin das Gespräch zu suchen.

Psychische Ursachen können oft besser behandelt werden

Wann können Männer mit "Besserung" rechnen?

Das ist komplett individuell von der Art der erektilen Dysfunkion abhängig. Im ersten Schritt sind die Ursachen (organisch oder psychisch) zu klären. Liegen organische Ursachen vor, kann gegebenenfalls über operative Eingriffe, mechanische Hilfsmittel, lokal anzuwendende Medikamente oder orale Medikamente eine Besserung eintreten – das ist selbstverständlich nur durch den Besuch bei einem Facharzt zu klären. Erfahrungsgemäß sollte hier jedoch keine allzu große Hoffnung geschürt werden.

Psychische Ursachen können oft besser und schneller behandelt werden, hier kann oft recht schnell Besserung der Krankheit eintreten – ohne einen Austausch mit der/dem Partner/in oder professionelle Unterstützung kann es jedoch in die komplett andere Richtung laufen. Dann befinden sich die Betroffenen oftmals in einem Teufelskreis aus negativen Emotionen, aus dem sie alleine nicht mehr rauskommen.

Der erste Schritt: Akzeptanz der Situation

Was sind die größten Fehler, die in solchen Situationen begangen werden?

Das schwierige ist, nicht in ein Loch zu fallen, Angst vor dem Thema und mit dem realistischen Auseinandersetzen zu bekommen. "Was, wenn es nie wieder klappt? Was, wenn ich meine Partnerin nicht mehr glücklich machen kann?" Der erste Schritt ist die Akzeptanz der Situation, darauf lassen sich Lösungansätze aufbauen.

Gespräche über die Angst und der Austausch mit anderen Betroffenen kann unglaublich erleichternd sein – mit einer Erektionsstörung ist man mit Sicherheit nicht alleine in Deutschland, aber die Hilfe aktiv zu suchen und anzunehmen kostet für viele anfänglich eine große Überwindung.

Was ist, wenn alles nichts hilft?

Selbst wenn die ärztliche Behandlung erfolgreich ist und ein wirksames Hilfsmittel gefunden wurde, sind die bei einigen Hilfsmitteln notwendigen Vorbereitungen nicht unbedingt erotisch. So wird nicht nur in der Zeit der Erektionsstörungen aufgrund des einseitigen Bildes von Sex auf Geschlechtsverkehr verzichtet, sondern in manchen Fällen auch trotz eines wirksamen Potenzmittels.

Sexualität ist viel mehr als der reine Geschlechtsakt

Dabei muss ein Paar keineswegs bei einer erektilen Dysfunktion auf sein Sexualleben verzichten. Sexualität bedeutet wesentlich mehr als das in der Gesellschaft häufig beschriebene Bild eines "normalen" Geschlechtsakts.

Ihr persönlicher Tipp an Betroffene

Wenn Sie in einer Partnerschaft sind: sprechen Sie miteinander! Ohne Kommunikation werden Sie sich in einem Teufelskreis aus negativen Emotionen wie Angst und Wut drehen. Seien Sie mutig und akzeptieren Sie die Veränderung, suchen Sie sich Hilfe von Experten oder anderen Betroffenen. Versuchen Sie auf keinen Fall, sich selbst zu therapieren!

Mein Fazit zum Schluss: Auch ohne Erektion kann man durchaus ein erfüllendes Sexualleben führen.


Medikamente gegen Impotenz – welches ist das Beste?

Zusammenfassung: Viele Männer leiden an einer Erektionsstörung. Da stellt sich dann oftmals die Frage, welche Medikamente gegen Impotenz auf dem Markt vorhanden sind. Welches der Potenzmitteln hilft am schnellsten und ist für mich geeignet? Diese Fragen werden im folgenden Artikel erläutert.

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PDE-5-Hemmer, Medikamente gegen Impotenz für Männer

Jeder einzelne Mann reagiert anders auf die verschiedenen Medikamente gegen Impotenz, welche auch PDE-5-Hemmer genannt werden. Die Potenzmittel Levitra, Viagra und Cialis sind solche PDE-5-Hemmer, also Medikamente gegen Impotenz.

Die sogenannte „blaue Pille“, welche auch als Viagra bekannt ist, gehört eben auch zu diesen Potenzmitteln. Neben Viagra gibt es auch noch weitere Potenzmittel, die die gleiche Wirkungsweise wie Viagra haben. Der Wirkstoff hemmt ein bestimmtes Enzym im Glied, welches für das Abschwellen der Erektion zuständig ist. Somit bleibt eine langanhaltende Erektion bestehen.

Viagra

Viagra von Pfizer war das erste Potenzmittel auf dem Markt. Es wurde sehr schnell zu einem der bekanntesten Medikamente der Welt. Der Wirkstoff des Klassikers Viagra ist der Wirkstoff Sildenafil.

Durch die Presse wurde das altbekannte Potenzmittel zum Wundermittel gegen Erektionsstörungen. Doch nicht bei jedem wirkt das Potenzmittel Viagra gleich gut. Es kann durchaus auch vorkommen, dass eine geringe bis keine Wirkung bei der Einnahme vorkommt.

Denn die Wirkung von Viagra hängt auch von den körperlichen Bedingungen ab, kann aber auch vom psychischen Wohlbefinden abhängen. Der Wirkstoff Sildenafil ist in Deutschland ein rezeptpflichtiger Wirkstoff und somit nur mit Rezept in Apotheken aufzufinden.

Ebenso kann es vorkommen, dass Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen und eine laufende Nase, bei Anwendern vorkommen. Gerade starke Nebenwirkungen, geringe Wirkung oder Wechselwirkungen können Gründe dafür sein, sich für ein anderes Potenzmittel zu entscheiden und einen Potenzmittelwechsel zu beginnen.
Es wird jedoch davon abgeraten, einen selbständigen Wechsel eines Potenzmittels innerhalb der PDE-5-Hemmer Familie zu machen. Man sollte Rücksprache mit einem Facharzt halten. Dies ist auch Online möglich. Dabei können Grundursachen für die Erektionsstörung festgestellt werden, um Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu verhindern.

Viagra Connect (Wirkstoff: Sildenafil)

Viagra Connect wirkt gleich, wie das Viagra Original. Es ist jedoch nur in der Dosis 50mg erhältlich. In Großbritannien ist das eines der Medikamente gegen Impotenz, welches rezeptfrei in Apotheken aufzufinden ist. Da Viagra ein sehr gut getestetes Potenzmittel ist, ist es in Großbritannien als Viagra Connect in der Dosis 50mg rezeptfrei aufzufinden.

Der Apotheker fragt dabei trotzdem die wichtigsten Fakten ab, um eine fehlerhafte Medikamentenausgabe zu verhindern. Es wird die Sicherheit und die Eignung des Medikaments für den Patienten sichergestellt. Trotzdem können auch hier Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen und eine laufende oder verstopfte Nase auftreten.

Cialis (Wirkstoff: Tadalafil)

Cialis von Lilly gehört ebenfalls zu den Medikamenten gegen Erektionsstörungen. Der im Cialis enthaltene Wirkstoff Tadalafil gehört zu der Familie der PDE-5-Hemmer und hat auch den gleichen Wirkmechanismus, wie Viagra. Es wird der Abbau eines Enzyms gehemmt und somit kann eine verstärkte Erektion zustande kommen.

Wenn man dieses Potenzmitteln mit den anderen in der Familie der PDE-5-Hemmer vergleicht, hat dieses eine um einiges längere Wirkungsdauer. Cialis wirkt bis zu 36 Stunden nach der Einnahme. Durch die Einnahme von Cialis ist es dem Anwender möglich, ein spontanes Sexualleben zu führen. Cialis gehört zu den sicheren Potenzmitteln und wird deshalb auch oft weiterempfohlen.
Cialis kann nicht nur für eine Erektionsstörung gut sein. Cialis fördert auch die Durchblutung in der Lunge und sorgt somit auch für eine bessere Leistungsfähigkeit des Körpers.


Wie bei jedem anderen Medikament, gibt es auch bei Cialis Nebenwirkungen, die auftreten können. Das sind Nebenwirkungen, wie Muskel- und Gliederschmerzen, sowie Kopfschmerzen und Verdauungsstörungen. Bei einer Überdosierung des Medikaments können sich die Nebenwirkungen verstärken. Es gehört auch zu den rezeptpflichtigen Medikamenten in der Europäischen Union und ist somit nur mit Rezept in Apotheken erhältlich.

Levitra (Wirkstoff: Vardenafil)

Levitra sollte 40 – 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Die Wirkung hält hierbei 4 – 5 Stunden an. Wenn die Einnahme mit einer sehr fettreichen Mahlzeit eingenommen wurde, kann es die Wirkung von Levitra verringern.

Die PDE-5-Hemmer, zu welchen auch Levitra zählt, werden sehr oft als gefährlich angesehen. Da Nebenwirkungen nicht selten sind. Auch bei dem Potenzmittel Levitra ist es nicht selten, dass Nebenwirkungen auftreten können. Es sind dann wiederrum Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen und Gesichtsrötungen.

Priligy (Wirkstoff: Dapoxetine)

Das Potenzmittel Priligy hat eine andere Wirkungsweise, wie die anderen im Text vorkommenden Potenzmittel. Der in Priligy enthaltene Wirkstoff Dapoxetine gehört nicht zu der Familie der PDE-5-Hemmer. Er gehört zu der Arzneimittelgruppe der „selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer“, auch SSRI genannt.

Anwender, die Priligy verwenden, leiden an verfrühtem Samenerguss. Man spricht von einem Samenerguss, wenn der Mann schon bei geringer sexueller Stimulation einen Samenerguss hat, ohne dass er es möchte. Dies kann zu schwierigen Problemen in einer Beziehung führen und hat Auswirkungen auf die Psyche des Mannes, was wiederum zu einer Erektionsstörung führen kann.

Für diesen Fall ist das Potenzmittel Priligy eine gute Lösung. Das Potenzmittel Priligy verlängert die Zeit bis zum Samenerguss. Der Anwender hat dadurch eine bessere Kontrolle über den Samenerguss. Dies kann zu einem sorgenfreieren Geschlechtsverkehr führen und der Anwender kann es mehr genießen.

Potenzmittelvergleich

In der folgenden Tabelle werden nochmals alle Potenzmittel aufgelistet und verglichen. Dort sind alle Fakten der Potenzmittel aufgelistet.

Vorkommen der Nebenwirkungen

In der folgenden Tabelle, wird eine Auflistung der vorkommenden Nebenwirkungen gezeigt und das prozentuale Vorkommen beim Anwender.

Fazit

Welches Potenzmittel nun das Beste für den jeweiligen Anwender ist, kann vor allem ein Arzt beurteilen. Deshalb sprechen Sie mit einem Arzt, bevor Sie beliebige Medikamente gegen Impotenz einnehmen.

Es gibt auch eine Potenzmittel Testpackung, in der die Potenzmittel Viagra, Cialis und Levitra enthalten sind. Es sind jeweils 4 Tabletten, jedes Wirkstoffes enthalten. Die Potenzmittel Testpackung ist dafür da, um Medikamente gegen Impotenz testen zu können, ohne gleich im Voraus sehr viel Geld dafür bezahlen zu müssen.

Die Potenzmittel Testpackung ist in jeder Apotheke zu erhalten. Sie ist nicht rezeptpflichtig. Trotzdem sollte ein Arzt entscheiden, welches Medikament das Passende ist, damit auch eventuelle Grunderkrankungen sofort erkannt und behandelt werden können.

Denn jeder Anwender reagiert individuell auf die Potenzmittel. So kann es sein, dass bei einem Anwender keine Nebenwirkungen auftreten, dafür bei einem anderen Anwender umso mehr. Dies ist jedoch bei jedem Medikament, das auf dem Markt vorhanden ist, der Fall.


Was ist eine Potenzmittel-Testpackung?

Zusammenfassung: Die Anzahl an unterschiedlichen Potenzmittel macht es vielen Männern schwer, sich für das „richtige“ zu entscheiden. Mit den Potenzmittel Testpackungen können Sie ganz bequem testen. Mehr Informationen jetzt hier.

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Warum gibt es Potenzmittel Testpackungen?

Obwohl die Wirkstoffe von Viagra, Cialis & Levitra einander ähneln, weisen die drei weltweit meistverkauften Medikamente gegen Potenz- und Erektionsstörungen (Impotenz) Unterschiede bezüglich der Wirkgeschwindigkeit und der Wirkungsdauer auf.

Die persönliche Anwendungserfahrung durch eine Potenzmittel-Testpackung ist am ehesten geeignet, um ermessen zu können, welches Präparat sich im individuellen Fall als das wirkungsvollste und verträglichste herausstellt.

Viagra, Cialis und Levitra bzw. die darin jeweils enthaltenen Wirkstoffe Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil, gelten als die weltweit am häufigsten verwendeten Mittel zur wirkungsvollen medikamentösen Behandlung erektiler Dysfunktionen.

Um die Medikamente bezüglich ihrer persönlichen Wirkung aussagekräftig miteinander vergleichen zu können, empfiehlt es sich, die jeweils einander entsprechenden Dosierungsgrade zu wählen.

Cialis wird in zwei, Viagra und Levitra in jeweils drei Dosierungsformen dargeboten. Wenn zum Beispiel bei Viagra eine mittlere Dosierungsstufe von 50mg gewählt wird, können analog dazu die 10 mg-Dosierung von Levitra und die 10 – oder 10mg-Version von Cialis einen aufschlussreichen Testvergleich ermöglichen.

Die Gemeinsamkeit der Hauptwirkstoffe in den drei Präparaten besteht darin, dass sie als sogenannte „PDE-5-Hemmer“ direkten Einfluss auf körpereigene Enzyme nehmen, welchen den Blutzufluss in den Penis regeln.

Das richtige Potenzmittel wählen

Unterschiede in der Wirkungsgeschwindigkeit und -dauer

Die Unterschiede zwischen den drei Präparaten werden durch ihre jeweiligen therapeutischen Versprechen bezüglich Wirkungseintritt und Wirkungszeit am deutlichsten. Dabei gilt für jeden Wirkstoff ein unterschiedlich langer Zeitraum, innerhalb dessen sich bei sexueller Stimulation eine Erektion ergeben kann.

Empfundene Unterschiede in der Anwendung können sich individuell auch bezüglich der Wirkungsintensität und der Verträglichkeit gegenüber den Wirk- und Inhaltsstoffkombinationen der drei Präparate ergeben.

Sollte den drei Medikamenten eine jeweils einprägsame Anwendungsformel zugeordnet werden müssen, so würde sich für Viagra die „spontane“, für Levitra die „tagesaktuell geplante“ und für Cialis die „möglicherweise absehbare“ Anwendungssituation ergeben.

Unterschiedliche Anwendungssituationen

Am deutlichsten werden die Unterschiede im direkten Vergleich der beiden marktführenden Präparate Viagra und Cialis: Die Wirkung von Viagra setzt schon nach ca. 30 Minuten ein. Nach circa 4 Stunden setzt die sogenannte Halbwertszeit der Wirkung ein und der Wirkstoffspiegel lässt nach.

Cialis benötigt ab dem Zeitpunkt der Einnahme ca. 1 bis 2 Stunden, um seine Wirkung aufzubauen und hält sie dann im günstigsten Falle bis zu 36 Stunden vor. Levitra bildet einen Kompromiss zwischen Viagra und Cialis: Es baut seine Wirkung etwas langsamer als Viagra auf, wirkt dann allerdings auch bis zu 2 Stunden länger.

Einfluss der Dosierung auf die Wirkung

Die Dosierung hat weder Einfluss auf die Wirkgeschwindigkeit noch auf die Wirkdauer. Wirkstoffe treten grundsätzlich immer in Konkurrenz zu bereits bestehenden, eben auch unerwünschten biochemischen Vorgängen im Körper.

Die Dosierung eines Medikaments spielt insofern eine Rolle, als dass manchmal ein größeres Quantum an Wirkstoffen notwendig ist, um den „Umkehrpunkt“ zu erreichen, ab dem die körpereigenen unerwünschten Prozesse in einen Heilungsprozess übergehen.

Wer bereits bei niedriger Dosierung das Therapieziel, also im Falle der Anwendung von Potenzmitteln eine zufriedenstellend ausgeprägte Erektion erreicht, sollte sich dann auch zukünftig an der niedrigeren Dosierung orientieren, um dadurch auch das Risiko von Nebenwirkungen zu mindern.

  • Viagra (Sildenafil)
    Empfohlene Dosis zu Behandlungsbeginn: 50mg
    Maximaldosis: 100mg täglich
  • Cialis (Tadalafil)
    Empfohlene Dosis zu Behandlungsbeginn: 10mg
    Maximaldosis: 20mg täglich
  • Levitra (Vardenafil)
    Empfohlene Dosis zu Behandlungsbeginn: 10mg
    Maximaldosis: 10mg täglich

Umgekehrt könnten Patienten, die zum Beispiel durch Diabetes Mellitus oder andere, mit Durchblutungsstörungen einhergehenden Krankheitsbildern belastet sind, möglicherweise erst mit der hoch dosierten Darreichungsform von einem Potenzmittel profitieren.

Auch Männer mit allgemein gutem Gesundheitszustand können die Erfahrung machen, dass sie ggf. eine stärkere Dosierungsform von Viagra, Cialis oder Levitra benötigen, um günstigen Einfluss auf ihre Potenz zu nehmen. Sprechen Sie eine Dosiserhöhung gegebenenfalls mit Ihrem Arzt ab.

Sollten während der Einnahme vermehrt Nebenwirkungen auftreten, wird ein Behandlungsabbruch empfohlen, bis die Ursachen dieser durch einen Arzt geklärt werden konnte.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Wie bei fast allen Medikamenten, ergibt sich auch bei Potenzmitteln eine Wirkungsbeeinträchtigung durch den Genuss von Alkohol, da dieser die Erektionsfähigkeit beeinflussen und weiter verschlechtern kann.

Es ist grundsätzlich nicht bedenklich, wenn während des Wirkungszeitraums Alkohol in Maßen genossen wird. Es ist dann jedoch eine verzögerte Wirkung zusätzlich in die Anwendung einzukalkulieren.

Generell werden bei der Behandlung mit den Potenzmitteln Viagra, Cialis und Levitra am häufigsten folgende Begleiterscheinungen berichtet:

  • Kopfschmerzen
  • Magenschmerzen
  • schnupfende oder verstopfte Nase
  • Hautrötungen

Weitere mögliche Nebenwirkungen, zu denen auch Sodbrennen und Sehstörungen zählen, sind in den Packungsbeilagen ebenso detailliert aufgeführt wie Hinweise zu Wechselwirkungen bei der Einnahme anderer Medikamente.

Naturgemäß besteht bei Potenzmitteln der Reflex, bei nicht erhoffter Wirkung eine Zusatzdosierung vorzunehmen, die dann zu einer Überdosierung führen kann. In solchen Fällen ist damit zu rechnen, dass unerwünschte Nebenwirkungen sich deutlich verstärken können bzw. überhaupt erst eintreten. Daher sollte eine Dosiserhöhung nie ohne vorherige Absprache mit dem Arzt vorgenommen werden.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Zu den bekannten Gegenanzeigen der rezeptpflichtigen Potenzmittel gehören:

  • Erkrankungen des Auges
  • Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen
  • kürzlich zurückliegende Herzinfarkte
  • kürzlich zurückliegende Schlaganfälle
  • Angina Pectoris
  • Hypotonie (zu niedriger Blutdruck) oder Hypertonie (Bluthochdruck)

Jugendliche unter 18 Jahren dürfen Viagra, Cialis und Levitra nicht einnehmen. Auch, wenn Frauen ohnehin nicht zur Einnahme von Viagra, Cialis und Levitra indiziert sind, muss für Schwangere und stillende Mütter betont werden, dass die Einnahme dieser Potenzmittel streng kontraindiziert ist.

Besondere Vorsicht bei der Verwendung der drei Präparate ist geboten, wenn einem Patienten die generelle ärztliche Empfehlung vorliegt, von sexueller Aktivität möglichst Abstand zu nehmen, da diese eine physische Belastung darstellt.

Gerade bei Patienten mit diagnostizierten Herz- und Kreislaufkrankheiten kann sowohl der Wirkmechanismus selbst (Durchblutungsförderung) als auch die dadurch ermöglichte sexuelle Aktivität gefährliche gesundheitliche Risiken bergen. Im Zweifelsfall ist eine gesonderte Rücksprache mit einem behandelnden Arzt zu treffen.

Bei keinem der drei Medikamente ist zu befürchten, dass sich ungewünschte Erektionen einstellen. Denn ohne entsprechende sexuelle Erregung wird sich auch keine ungewollte bzw. situativ „unpassende“ Wirkung entfalten.


Operationen als Ursachen von Erektionsstörungen

Zusammenfassung: Operationen an der Vorsteherdrüse (Prostata), am Darm oder an der Harnblase sowie andere Eingriffe im Beckenbereich können Nerven und Blutgefäße beschädigen, was zu Erektionsstörungen führen kann.

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Welche Rolle spielen die Nerven bei der Erektion?

Eine Erektion wird in der Regel im Kopf des Mannes ausgelöst. Es erfolgen Stimuli (das sind Reize), diese können optischer Art sein oder auch durch Fantasien, Gerüche oder andere „Reize“ ausgelöst werden. Vom Kopf werden die Nervenimpulse über das Rückenmark an die Nerven des hinteren Bauchraums geführt.

Die für die Erektionsfähigkeit besonders wichtigen Nerven führen direkt in den Penis. Die Nervenimpulse, die am Penis ankommen, lösen bei gesunden Männern eine Erektion aus.

Zwei wichtige Nerven, die dafür zuständig sind, dass die sexuellen Impulse vom Kopf zum Penis fließen, laufen rechts und links im kleinen Becken neben der Prostata (männliche Vorsteherdrüse). Bei allen operativen Eingriffen, wo das Becken des Mannes mitbetroffen ist, besteht die Gefahr, dass diese Nerven verletzt werden. Dies kann anschließend zu einer schlechteren Erektionsfähigkeit führen bzw. zur kompletten Impotenz.

Erektionsstörungen durch eine Operation

Welche Operationen können die Erektionsfähigkeit beeinflussen?

Insbesondere nach Operationen an Prostata, Darm, Harnblase oder im Beckenbereich können diese Nerven geschädigt sein und Erektionsstörungen hervorrufen.

Zu diesen Eingriffen gehören z. B. Enddarm-Operationen oder radikale Prostatektomien (auch als retropubische radikale Prostatovesikulektomie bekannt). Dies ist der operative Standard-Eingriff zur Entfernung eines bösartigen Prostata-Tumors.

Heutzutage achten sehr erfahrene und geschickte Operateure bei solchen Eingriffen im Beckenraum des Mannes darauf, dass die Nervenschädigungen so gering wie möglich ausfallen.

Impotent durch Operation- was nun?

Wichtig: Nur in wenigen Fällen stellt sich die volle Erektionsfähigkeit auch ohne zusätzliches Training nach der Operation wieder ein. Mithilfe einer individuellen Therapie besteht jedoch eine gute Chance, entstandene Erektionsprobleme wieder zu beheben.

Daher ist es sinnvoll für die Betroffenen, dass sie sich nach den oben genannten Operationen an einen Spezialisten für rehabilitatives Schwellkörpertraining wenden. Dieses spezielle Training ermöglicht eine Wiederherstellung der Erektionsfähigkeit.

Bei dem rehabilitativen Schwellkörpertraining kommen sowohl spezielle körperliche Übungen, medikamentöse Therapien in den verschiedensten Arten, als auch apparative Maßnahmen zum Tragen. Dabei wird immer individuell auf den Patienten eingegangen. Je nachdem, wie die Operation verlaufen ist, erfolgen dann die Kombinationen aus den verschiedensten Maßnahmen. Auch hier gilt: Vor der Therapie steht die ausführliche Diagnose!


Video: So lösst MANN seine Erektionsprobleme

Zusammenfassung: Erektionsprobleme betreffen mehr Männer als allgemein bekannt. Doch Impotenz kann durch einige Maßnahmen vorgebeugt werden. In diesem Video erhalten Männer Tipps, wie Sie Impotenz vorbeugen können und weiterhin ein tolles Sexleben zu haben.


Impotenz durch Testosteronmangel

Zusammenfassung: Im Alter nimmt die Hormonproduktion ab. Das gilt auch für das Sexualhormon des Mannes: Testosteron. Trägheit, Erektionsstörungen und weniger sexuelles Verlangen sind häufig die Folge. Im folgenden Artikel erklären wir Ihnen, bei welchen Symptomen ein Hormon-Check ratsam ist.

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Testosteron

Während die Hormonproduktion bei Frauen mit Beginn der Wechseljahre vergleichsweise abrupt endet, verringern sich die Sexualhormone bei Männern nach und nach und über viele Jahre hinweg.

Testosteron ist das wichtigste Sexualhormon des Mannes. Es nimmt großen Einfluss auf die Erektionsfähigkeit, trägt wesentlich zum Muskelaufbau bei und beeinflusst die sexuelle Lust des Mannes. Testosteron spielt im Stoffwechsel von Männern eine entscheidende Rolle. Im Alter lässt die Produktion des Hormons jedoch häufig nach. Wir geben einen Überblick, wie Sie einen Testosteronmangel erkennen und was Sie dagegen machen können.

Testosteronmangel beim Mann

Testosteron-Mangel: Wann sollten Sie ihren Hormonspiegel überprüfen lassen?

Ein Testosteron-Mangel ist keine Seltenheit. Etwa 10 bis 15 Prozent der Männer leiden an Beschwerden, die auf einen Mangel des Sexualhormons zurückzuführen sind.

Trägheit, Erektionsprobleme, schwindende Muskelmasse und steigendes Gewicht: Die Symptome eines Testosteron-Mangels können von Mann zu Mann sehr unterschiedlich ausfallen. Wenn Männer an sich die aufgeführten Symptome bemerken, ist es sinnvoll den Hormonwert im Blut zu überprüfen. Denn unter Umständen haben sie zu wenig Testosteron im Blut.

7 Anzeichen für einen Testosteron-Mangel

  • Erektionsstörungen
  • Weniger Muskelmasse und Kraft
  • Leistungsabfall
  • Weniger sexuelles Verlangen
  • Verändertes Körperbild: weniger Behaarung und glatte Haut
  • Trägheit und Müdigkeit
  • Gewichtszunahme

Was kann man bei einem Testosteron-Mangel tun?

Um den Testosteronwert im Blut zu erhöhen, gibt es einige Therapiemöglichkeiten. So gibt es täglich aufzutragende Gele oder auch durch den Arzt verabreichte Testosteronspritzen. Die Therapie nutze allerdings wenig, wenn Betroffene nicht gleichzeitig ihren Lebensstil ändern. Neuropathie-Schmerzen: Kribbeln und Taubheitsgefühl in Händen und Füßen.

Im Klartext bedeutet das: Mehr Sport, Bewegung und Gewichtsabnahme. Denn Übergewicht, Bluthochdruck und ein Mangel an Bewegung begünstigen einen Testosteron-Mangel. Eine Gesunde Ernährung und ausreichend Sport können das Risiko der Erkrankung deutlich reduzieren.


Penisverkrümmung

Zusammenfassung: Eine Penisverkrümmung bezeichnet eine Verformung des Penis in eine bestimmte Richtung. Sie ist entweder angeboren oder im Laufe des Lebens erworben. Die genauen Ursachen sind nicht abschließend geklärt. Um ein krummes Glied zu behandeln, kommen Medikamente oder eine Operation infrage. 

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Welche Arten der Penisverkrümmung gibt es?

Die angeborene und erworbene Verkrümmung des Penis unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild. Bei der angeborenen Penisverkrümmung (medizinisch: kongenitale Penisdeviation) ist der Penis in vielen Fällen nach unten gekrümmt, im erigierten Zustand krümmt er sich nach vorne. In der Regel sind Patienten mit angeborener Penisdeviation schmerzfrei und beim Wasserlassen nicht beeinträchtigt. Dennoch nimmt manch Betroffener das krumme Glied als große Normabweichung wahr, was zu psychischen Problemen führen kann. Der Leidensdruck ist größer, wenn sexuelle Probleme wie eine Erektionsstörung (Impotenz) hinzukommen.

Dagegen ist der Penis bei erworbener Penisdeviation (auch: Peyronie-Krankheit; medizinisch: Induratio penis plastica) häufig nach oben, in manchen Fällen zur Seite sowie vereinzelt nach oben und seitlich gekrümmt. Auf der Oberseite (selten an der Unterseite) sind bei vielen Betroffenen knotenartige Verhärtungen (Plaques) zu spüren. Diese verhärteten Stellen sind 1 – 3 Zentimeter groß und können sich im Laufe der Zeit auf dem ganzen Schaft ausbreiten.

Befinden sie sich zwischen Eichel und Penisschaft, besteht die Gefahr, dass sie diesen Bereich einschnüren und im schlimmsten Fall Nerven und Gefäße beschädigen. Dies macht sich durch ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl der Eichel und Erektionsproblemen bemerkbar. Bei einer Erektion und beim Geschlechtsverkehr kann es zu Schmerzen kommen.

Anatomie einer Penisverkrümmung

Welche Ursachen hat eine Penisverkrümmung?

Die angeborene Penisverkrümmung hat genetische Ursachen und geht bei vielen Betroffenen mit anderen Erkrankungen des männlichen Geschlechtsorgans einher. Hierzu gehören Fehlbildungen der Harnröhre wie eine zu tief liegende Harnröhrenöffnung (Hypospadie), eine ballonartig verformte Harnröhre (Megalourethra) oder eine zweite Harnröhrenöffnung am Penisschaft (Epispadie).

Die Ursachen für eine erworbene Penisverkrümmung sind noch nicht geklärt. Eine Theorie ist, dass die knotigen Stellen im Bindegewebe das Gewebe im betroffenen Bereich schrumpfen lassen. Dadurch kann sich die Erektion nicht gleichmäßig ausbreiten und der Penis krümmt sich auf eine (die erkrankte) Seite.

Warum diese knotigen Stellen entstehen, ist nicht bekannt. Möglicherweise sind sie die Folge kleiner Verletzungen des Penis beim Geschlechtsverkehr und dem daraus entstehenden Narbengewebe. Oder es liegt eine (noch) nicht entdeckte Krankheit vor wie beispielsweise die Dupuytren-Krankheit oder eine Störung des Stoffwechsels. Zudem gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Erkrankungsrisiko bei Diabetikern.

Experten zufolge gibt es weitere mögliche Risikofaktoren für einen verkrümmten Penis: ein höheres Lebensalter, Alkohol- und Nikotinkonsum, Bluthochdruck, heftiger Geschlechtsverkehr, die Einnahme bestimmter Medikamente mit Penisverkrümmung als Nebenwirkung und Priapismus (Dauererektion) mit Penisdeviation als Spätfolge.

Wie erfolgt die Diagnose einer Penisdeviation?

Bei Veränderungen des Penis und/oder Schmerzen im männlichen Genitalbereich ist der Urologe der richtige medizinische Ansprechpartner. Damit er die richtige Diagnose stellen kann, befragt er den Patienten zu den beobachteten Veränderungen, seit wann diese bestehen und ob sie sich im Laufe der Zeit verstärkt haben. Außerdem fragt er, ob sie mit Schmerzen einhergehen und ob sie einen Einfluss auf die Erektion beziehungsweise den Geschlechtsverkehr haben. Auch wenn diese Fragen unangenehm sind, sind wahrheitsgemäße Antworten für die Diagnostik und eine erfolgreiche Behandlung wichtig.

Hilfe bei einer Penisverkrümmung

Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung des Penis im nicht-erigierten Zustand. Diese besteht in einem Abtasten des leicht gestreckten Glieds. Üblich ist eine Kontrolle per Ultraschall, die tiefer gelegene Verhärtungen, mögliche Verkalkungen oder eine dickere Schwellkörperhülle nachweisen kann.

Da sich die Penisverkrümmung am besten im erigierten Zustand zeigt, soll der Patient seinen Penis während einer Erektion (ideal: von oben, von vorne und der Seite) fotografieren. Dies sollte regelmäßig wiederholt werden, um den Krankheitsverlauf festzustellen und einen möglichen Erfolg oder Misserfolg der Behandlung zu sehen.

Zur Kontrolle des Blutflusses im Penis ist eine Doppler-Ultraschall-Untersuchung des erigierten Penis erforderlich. Sie findet in der Arztpraxis statt, wo der Patient spezielle Arzneimittel erhält, die eine Erektion auslösen. Im Rahmen dieser Untersuchung ist eine genaue Beurteilung der Penisverkrümmung, des Blutflusses und möglicher Durchblutungsstörungen sowie das Entdecken einer erektilen Dysfunktion möglich. Darüber hinaus kann der Arzt durch Röntgen-, Magnetresonanz- oder Computertomografie-Untersuchungen weitere wichtige Informationen gewinnen.

Wie verläuft die Erkrankung?

Die meisten Patienten haben zunächst eine leichte Penisdeviation. Diese kann sich im Laufe der Zeit verstärken und Schmerzen während der Erektion zur Folge haben. Manchmal bildet sich eine Penisverkrümmung von selbst zurück, dies gilt in der Regel nicht für eine angeborene Penisverkrümmung. Sie verändert sich üblicherweise nicht, die Krümmung verstärkt sich auch nicht im Laufe der Zeit, wie es bei der erworbenen Penisverkrümmung der Fall sein kann.

Wichtig ist, dass Patienten frühzeitig einen Facharzt konsultieren. Dieser kann je nach emotionaler Belastung des Patienten direkt mit der Behandlung des verkrümmten Glieds beginnen. Zudem kann er im Falle einer begleitenden Depression oder anderer psychischer Probleme psychotherapeutische Maßnahmen veranlassen.

Wie wird eine Penisverkrümmung behandelt?

Auf keinen Fall sollten Patienten versuchen, ihren Penis gewaltsam herumzubiegen! Es drohen ernste Verletzungen. Stattdessen ist bei der Feststellung einer Deviation so bald wie möglich ein Urologe aufzusuchen, der abhängig von der Diagnose die idealen Behandlungsmethoden empfiehlt.

Bei einer angeborenen Penisverkrümmung hilft nur eine Operation. Ein chirurgischer Eingriff ist zu empfehlen, wenn die Penisverkrümmung den Geschlechtsverkehr stark beeinträchtigt oder der Betroffene massiv unter der Optik seines Glieds leidet. Wie bei jeder Operation kann es auch hier zu Komplikationen wie Schmerzen, Entzündungen, Blutungen und Narben sowie Gefühlsstörungen kommen. In mehr als 10 Prozent der Fälle treten nach einem chirurgischen Eingriff Erektionsstörungen auf.

Für die Behandlung einer erworbenen Penisverkrümmung gibt es verschiedene Behandlungsoptionen, von denen die medikamentöse Therapie die erste Methode im Anfangsstadium der Erkrankung ist. Die im Zuge dieser Behandlung verabreichten Arzneimittel sollen verhindern, dass sich knotige Verhärtungen bilden oder vergrößern. Der einzige in Deutschland zugelassene Wirkstoff zur Behandlung einer Penisverkrümmung ist Kaliumaminobenzoat, das als Kapsel oder wasserlösliches Pulver erhältlich ist. Es werden zudem verschiedene Präparate wie Salben, Gels oder Cremes auf Kräuterbasis angeboten, deren Wirksamkeit allerdings nicht belegt ist.

Alternativ bietet sich eine Injektionstherapie an, bei der der Arzt einen Wirkstoff direkt in die verhärteten Stellen am Penis injiziert. Typische Wirkstoffe hierfür sind Kalziumkanalblocker, Interferon Alpha, Kortison und Verapamil. Viele Patienten empfinden vor allem die mehrmalige Anwendung der Injektionstherapie, die mit Blutungen, Schwellungen und Schmerzen einhergehen kann, als unangenehm.

Insbesondere in einem frühen Stadium der Penisdeviation und zum Verringern der Schmerzen bietet sich eine extrakorporale Stoßwellentherapie an. Während die schmerzlindernde Wirkung gut belegt ist, ist der Effekt auf die Penisverkrümmung jedoch umstritten.

Wenn die Erkrankung nicht weiter fortschreitet, ist das Anwenden einer Penispumpe oder eines Penisstreckers möglich. Diese(r) soll durch Vergrößern des Gewebes das Gewebewachstum fördern und die Deviation abmildern. Nachteil: Die Hilfsmittel sind mehrere Stunden täglich über mehr als 6 Monate lang anzuwenden. Trotz dieser langen Zeit lässt sich der Nutzen kaum nachweisen.

Führen alle anderen Behandlungen nicht zum Erfolg, besteht als letzte Option das chirurgische Begradigen der Penisverkrümmung. Vorausgesetzt, der Patient befindet sich in einer stabilen Erkrankungsphase und es ist nicht zu erwarten, dass sich die Penisverkrümmung weiter verschlimmert. Je nach Stärke der Penisverkrümmung gibt es unterschiedliche OP-Methoden. Patienten, die an einer Penisverkrümmung und massiven Erektionsstörungen leiden, haben die Wahl, sich eine Penisprothese implantieren zu lassen.


Impotenz behandeln durch Änderung des Lebensstils

Zusammenfassung: Impotenz kann nicht nur durch die Einnahme von Potenzmitteln behandelt werden. Auch andere Alternativen wie MUSE oder SKAT sind nicht die einzige Hilfe. Manchmal hilft einfach eine Änderung des Lebensstils um wieder eine zuverlässige Erektion zu bekommen. Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr darüber.

Inhaltsverzeichnis

Körperliche Aktivität, eine ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie Stressabbau helfen nicht nur gegen Erektionsstörungen, sondern beugen auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Der Zusammenhang ist eindeutig: Eine gute Erektion entsteht nur dann, wenn genügend Blut in die Schwellkörper einfließen kann. Wenn die Blutgefäße nicht einwandfrei funktionieren, sind Erektionsprobleme die logische Folge. Mit guten Gefäßen ist auch eine gute Erektion möglich.

Wie hilft mehr Bewegung?

Körperliche Aktivität hat einen direkten und indirekten Einfluss auf die Erektionsfähigkeit. Zum einen bleiben die Blutgefäße und das ganze Herz-Kreislauf-System insgesamt gesünder und der Blutfluss ist so, wie er sein sollte – damit ist die Erektionsfähigkeit besser. Der indirekte Effekt ist der, dass durch körperliche Aktivitäten wie Sport als Nebeneffekt eventuelles Übergewicht abgebaut wird. Übergewicht kann ebenfalls ursächlich für Erektionsstörungen sein.

Erektionsstörungen vorbeugen

Der negative Zusammenhang zwischen bewegungsarmen Lebensstil und Erektionsstörungen ist durch wissenschaftliche Studien belegt. Aus der in diesem Zusammenhang am häufigsten zitierten Studie – die Massachusetts Male Aging Study (MMAS) – wird aufgezeigt, dass sich das Risiko für eine erektile Dysfunktion bei Männern mit einer bewegungsarmen Lebensweise verdoppelt.

Studien zeigen zudem, dass körperliche Aktivität zur Behandlung einer bestehenden erektilen Dysfunktion zumindest beiträgt. Nach einer in Wien durchgeführten Studie sind Aktivitäten mit einem Verbrauch zwischen 3.000 – 4.000 Kilokalorien pro Woche optimal. Natürlich sind auch Aktivitäten mit geringerem Energieumsatz positiv, bei Aktivitäten von mehr als 4.000 Kilokalorien pro Woche verbessert sich der Effekt auf die Erektionsfähigkeit nicht weiter. Eine weitere Studie hat aufgezeigt, dass Männer, die bereits PDE-5-Hemmer nehmen, durch körperliche Aktivität zufriedener mit der Wirkung waren.

Wie hilft eine ausgewogene Ernährung?

Dass die Ernährung einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit hat – unter anderem ausgedrückt im Gewicht, Bauchumfang, Blutfettwerte oder Blutdruck – ist sicherlich keine Überraschung. Werte außerhalb des Normalbereichs erhöhen nicht nur das Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch das Risiko einer erektilen Dysfunktion.

Tipps zur Potenzsteigerung

Der positive Zusammenhang zwischen gesunder Ernährung und Erektionsfähigkeit ist in zahlreichen Studien gut belegt. Eine Meta-Analyse von 50 Studien zeigt, dass die mediterrane Kost mit viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Olivenöl, Fisch und mageres Fleisch in geringen Mengen einen sehr positiven Einfluss auf die oben angesprochenen Werte und damit auch der Erektionsfähigkeit hat.

Hilft Abnehmen?

Übergewicht und insbesondere starkes Übergewicht (Adipositas) sind starke Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch für Erektionsstörungen. Bei der Bewertung des Übergewichts wird häufig der Body Mass Index (BMI) herangezogen, das Verhältnis von Körpergewicht (in Kilogramm) zur quadrierten Körpergröße (in Zentimetern). Liegt der BMI über 25 gilt man als übergewichtig, ab einem BMI von 30 ist man adipös (stark übergewichtig). Allerdings ist hier der Bauchumfang wesentlich aussagekräftiger für Gesundheitsrisiken. Optimal ist ein Bauchumfang von weniger als 94 Zentimetern, ab 102 Zentimetern unterliegen Sie einem erhöhten Risiko.

Der Zusammenhang zur erektilen Dysfunktion zeigte eine Studie aus dem Jahr 2009. Männer mit einem Bauchumfang von mehr als 102 Zentimetern unterliegen einem 50-prozentig höheren Risiko für eine Erektionsstörung als Männer mit weniger Bauchumfang. In einer in Italien durchgeführten Studie wurden Männer mit und ohne Erektionsstörungen und einem BMI größer als 25 in zwei Gruppen eingeteilt.

Die erste Gruppe hatte das Ziel einer Gewichtsreduktion, die zweite nicht. Am Ende der Studie nach zwei Jahren zeigten sich deutliche Unterschiede in der Erektionsfähigkeit der beiden Gruppen. Von den Männern mit einer erektilen Dysfunktion hat nach der Gewichtsabnahme ein Drittel keine Probleme mehr.

Wie hilft der Verzicht auf Nikotin?

Nikotin führt zu diversen Veränderungen im Blutbild und kann in der Folge auch Durchblutungsstörungen verursachen. Das Raucherbein oder das erhöhte Herzinfarktrisiko ist Ihnen sicherlich als Folge des Rauchens bekannt. Die durch Rauchen verursachte Arterienverkalkung (Arteriosklerose) greift aber auch die Arterien in den Schwellkörpern an – durch den kleinen Durchmesser sind sie nicht selten zuerst betroffen. Durch die verminderte Blutzufuhr ist eine kräftige Erektion nicht mehr möglich, längerfristig können die Schwellkörper gar geschädigt werden.

Impotenz selbst behandeln

Raucher leiden im Vergleich zu Nichtrauchern deutlich häufiger unter einer erektilen Dysfunktion. Auch bei Passivrauchern ist das Risiko erhöht. Dabei steigt das Risiko nicht nur bei längerfristigem Rauchen, sondern bereits direkt mit oder nach einer Zigarette sind oft die Auswirkungen auf die Durchblutung bemerkbar. Wenn Sie vor dem Geschlechtsverkehr rauchen, könnten Sie mit einer Erektionsstörung als Folge zu kämpfen haben.

Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, tritt eine Verbesserung der Durchblutung im Penis häufig schon nach wenigen Tagen ein. Studien haben diesen Zusammenhang gut belegt. Nicht immer verschwindet dadurch die erektile Dysfunktion. Umso jünger Sie sind und je weniger Zigaretten Sie bisher in Ihrem Leben geraucht haben, desto besser sind die Chancen auf eine Rückgewinnung der vollen Erektionsfähigkeit.

Wie hilft Stressabbau?

Stress führt ebenfalls zu Durchblutungsstörungen und auch viele weitere körperliche Werte werden verändert. Folgt auf die Stresssituation Entspannung, ist das nicht weiter ein Problem. Dauerstress hingegen führt zu nachhaltigen gesundheitlichen Schwierigkeiten. Dazu zählt auch eine Störung des Sexuallebens, bei der eine erektile Dysfunktion meist nur ein Symptom darstellt. Körperliche Aktivität, Entspannungsübungen oder therapeutische Maßnahmen können hier deutlich helfen.


Die besten Viagra Alternativen

Zusammenfassung: Sie suchen eine Viagra Alternative weil Sie mit der blauen Pille nicht zufrieden sind oder Ihnen der Preis zu hoch ist? Wir werden Ihnen in diesen Artikel die bekanntesten Viagra Alternativen vorstellen. Egal ob Cialis oder Levitra, wir vergleichen die besten Viagra Alternativen und nennen Ihnen Vor-, und Nachteile.

Inhaltsverzeichnis

PDE-5-Hemmer

Es gibt neben Viagra rezeptfrei noch weitere erfolgreiche PDE-5-Hemmer die nach den gleichen Prinzip funktionieren. Es fließt mehr Blut in den Penis, die Erektion wird leichter aufgebaut und kann leichter gehalten werden. Die Erektion wirkt härter und das Selbstbewusstsein steigt.

Das Langzeit-Potenzmittel Cialis

Das Potenzmittel wirkt ebenfalls nach etwa 30 Minuten aber nicht nur für 5 Stunden, sondern bis zu 36 Stunden. Ja Sie haben richtig gelesen, über einen ganzen Tag. Darum wird Cialis auch gerne die „Wochened Potenzmittel“ genannt.

Mit der 20mg Dosierung des Wirkstoffs Tadalafil aus Cialis erreicht man(n) eine vergleichsweise genauso starke Wirkung wie mit den 100mg vom Wirkstoff Sildenafil aus Viagra.

Unser Tipp: Cialis ist die beste Viagra Alternative und sollten Sie auf jeden Fall in Erwägung ziehen. In Deutschland kann man Cialis 20mg in der Online Apotheke rezeptfrei bestellen. Anderenfalls müssen Sie mit einer normalen Apotheke gegen Vorlage eines Rezeptes Vorlieb nehmen.

Cialis 20mg online in Deutschland bestellen

Die Nebenwirkungen sind etwa die gleichen wie bei Viagra: Kopfschmerzen, verstopfte Nase, Gesichtsrötung oder Muskelschmerzen. Auch hier verwenden viele Patienten den Trick mit einer Kopfschmerztablette um die Wirkung einerseits zu beschleunigen und anderseits die Nebenwirkungen einzudämmen.

Die Nebenwirkungen fallen bei Cialis aufgrund der langen Wirkungszeit allerdings auch etwas schwächer und über den Zeitraum verteilt aus.

Kann man eine Cialis Tablette teilen?

Ja auch die Viagra Alterantive, Cialis 20mg, kann man teilen um einerseits am Preis zu sparen und anderseits die Nebenwirkungen zu verringern. Eine 10mg Cialis Tablette genügt den meisten Patienten. Wer allerdings unter schweren Erektionsstörungen leidet und nur sehr schwere eine Erektion aufbauen kann, der sollte bei der vollen Dosierung bleiben.

Das Teilen der Cialis Tablette kann sich allerdings als etwas schwieriger als bei einer Viagra rezeptfrei Tablette heraussttellen. Die Tabletten sind nämlich nochmals deutlich kleiner. Wer also nach einer guten Viagra Alternative mit längerer Wirkungszeit sucht der ist mit Cialis am Besten bedient.

Weitere Alternative: Cialis Täglich mit 5mg

Es gibt mit dem Wirkstoff Tadalafil aufgrund der langen Wirkungszeit im übrigen noch eine weitere Variatne des Potenzmittels Cialis. Die Cialis Täglich Variante kommt mit 5mg und zeugt somit von einer Wirkungszeit bis zu 24 Stunden. Diese Version ist so gestaltet das das sie sich täglich einnehmen lässt und somit dauerhaft für eine einsatzfähig Erektion sorgen kann.

Cialis Täglich wird also wie der Name schon sagt täglich eingenommen und sorgt dauerhaft für eine bessere Durchblutung des Penis. Patienten verspüren dabei kaum bis zu gar keine Nebenwirkungen, schließlich gewöhnt sich der Körper an den Wirkstoff und können zudem dauerhaft und jederzeit bereit für Geschlechtsverkehr sein.

Diese Variante ist für Patienten die eventuell nur unter geringen Erektionsproblemen leiden die Preis/Leistungs-technisch beste Viagra Alternative. Wer im übrigen mal eine Einnahme vergisst, der muss sich keine Sorgen machen, durch die ständige Wirkung kann der Körper selbst einige Tage ohne Einnahme noch von dem Wirkstoff profitieren.

Das "deutsche" Potenzmittel Levitra

Die nächst bekannteste Viagra Alternative ist Levitra mit dem Wirkstoff Vardenafil aus dem Hause Bayer. Die Firma Bayer aus Leverkusen dürfte so gut wie jedem deutschen ein Begriff sein. Mit Levitra hat Bayer eine sehr starke Viagra Alternative auf den Markt gebracht.

Die Wirkungszeiten sind bis auf die schnellere Wirkung nahezu identisch, doch die Nebenwirkungen fallen deutlich geringer aus.

Unser Tipp: Aufgrund seiner geringen Nebenwirkungen ist Levitra 20mg eine wichtige Alternative zu Viagra. Um Levitra rezeptfrei kaufen zu können, müssen Sie eine Online Apotheke wählen. Im anderen Fall gegen Vorlage eines Rezeptes in einer normalen Apotheke.

In Deutschland Levitra bestellen

Während Viagra nach etwa 30 bis 40 Minuten Wirkung zeigt, kann Levitra bereits nach 20 Minuten mit einer Wirkung glänzen. Dies hat den Vorteil das bei spontanen Geschlechtsverkehr eine Levitra Tablette schneller zum Erfolg führen könnte als Viagra. S o könnte der Mann beispielsweise noch im Badezimmer schnell bevor es zur Sache geht das Potenzmittel schlucken und bereits beim oder spätestens nach dem Vorspiel mit einer starken Erektion dienen.

Der größte Vorteil: Die geringen Nebenwirkungen

Doch der größte Vorteil liegt laut vielen Erfahrungsberichten der Viagra Alternative Levitra in den Nebenwirkungen. Denn die meisten Patienten geben an gar keine Nebenwirkungen gespürt zu haben. Als nächstes geben diese an leichte Kopfschmerzen oder eine verstopfte Nase gehabt zu haben.

Über 40% der Patienten gaben an gar keine Nebenwirkungen verspürt zu haben.

Wer also bei Viagra zu starke Nebenwirkungen hat und deshalb eine Viagra Alternative sucht, der ist mit Levitra bei nahezu identischer Wirkungszeit aber geringeren Nebenwirkungen am Besten aufgehoben.

Eine Levitra Tablette lässt sich im übrigen ebenfalls teilen, falls jemand mit der hälfte der stärksten Dosierung ebenfalls noch eine ausreichende Wirkung erzielt und am Preis sparen möchte.


Über die Erektion

Der Penis enthält drei schwammartige Gewebe, die Schwellkörper. Zwei befinden sich jeweils seitlich des Penis und der dritte an dessen Unterseite. Der dritte Schwellkörper, der die Harnröhre umschließt, verhindert, dass diese bei der Erek­tion zusammengedrückt wird – sonst wäre kein Samen­erguss (Ejakulation) möglich.

Die Erektion ist ein komplexer Vorgang, bei dem Nerven auf der Ebene des Gehirns, Rückenmarks und Beckens mit Blutgefäßen und Hormonen zusammenspielen. Bei sexueller Stimu­lation sendet das Gehirn Signale aus, sodass die glatte Muskulatur erschlafft, die Arterien im Penis sich erweitern und Blut in die Schwellkörper gepumpt wird. Die Ausdehnung des Gewebes drosselt zugleich den Blutabfluss, da die ableitenden Venen gegen die festen Bindegewebshüllen des Schwellkörpers gedrückt werden. Dadurch steigt der Druck im Organ: Der Penis versteift sich und richtet sich auf.

Wichtige Botenstoffe in diesem Geschehen sind Stickstoffmonoxid (NO) und zyklisches Guanosin-monophosphat (cGMP), die die Erschlaffung der glatten Muskulatur auslösen. Das cGMP wird über das Enzym Phosphodiesterase-5, kurz PDE-5, abgebaut. PDE-5-Hemmstoffe hemmen den Abbau und fördern so den Effekt von cGMP – das Wirkprinzip von Sildenafil und Co.

Früher wurde eine erektile Dysfunktion fast immer als psychisches Problem angesehen. Dieses Bild habe sich mit der Zulassung von Viagra, also Sildenafil, im Herbst 1998 geändert. Heute gelte die ED als degenerative Erkrankung. Bei etwa der Hälfte der Patienten gehen Ärzte von einer rein organischen Ursache aus, bei etwa 20 Prozent soll die Erektionsstörung psychisch bedingt sein und bei circa 30 Prozent gemischt, informiert der Experte für Männerkrankheiten.

Erektionsprobleme als Warnhinweise

Gefäßschäden gehören zu den Hauptursachen einer ED. So macht sich Atherosklerose in den engen Gefäßen des Penis schneller bemerkbar als in den vergleichsweise großen Gefäßen am Herzen. Das bedeutet, dass eine ED ein Frühsymptom einer Herzkrankheit sein kann. Daher gelte der Penis auch als "Wünschelrute für das Koronarsystem des Mannes". Studien zeigen, dass eine Erektions­störung oft zwei bis drei Jahre vor einer Herz-Kreislauf-Erkrankung auftritt. Gleiches gelte für Diabetes mellitus oder eine Depression.

Hilfe bei Erektionsproblemen

Risikofaktoren für eine ED sind – neben höherem Alter – Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Störungen des Fettstoffwechsels. Eine gestörte Erektion kann also ernste innere Erkrankungen anzeigen. Je früher diese erkannt und behandelt werden, umso besser für die Männergesundheit. Auch übermäßiger Alkoholkonsum und Rauchen schaden den Blutgefäßen und fördern Athero­sklerose.

Weitere organische Ursachen sind Operationen im Beckenbereich, zum Beispiel wegen Prostatakrebs, Rückenmarksschäden, zum Beispiel bei Multipler Sklerose, sowie Niereninsuffizienz und Hormonstörungen. Testosteron beeinflusst die Erektion aber nur mittelbar, das heißt, es ist unter anderem verantwortlich für die Schwellkörperfunktion. Testosterongaben alleine bessern eine ED nicht – außer bei einem manifesten Hormondefizit.

PDE-5-Hemmer gegen Potenzstörungen

Klare Spitzenreiter in der medikamentösen Therapie der ED sind heute die PDE-5-Hemmer. Dazu gehören Sildenafil, das seit Mitte 2013 auch als Generikum erhältlich ist, Vardenafil, Tadalafil und Avanafil.

Alle PDE-5-Hemmer wirken an den glatten Muskelzellen des Penis. Da sie den Abbau des Botenstoffs cGMP hemmen, ermöglichen sie die Relaxation der Schwellkörper und erleichtern den Bluteinstrom in den Penis. Sie erzwingen keine Erektion, erleichtern aber die Bereitschaft dazu. Dennoch ist immer eine sexuelle Stimulation notwendig. Die einzelnen Wirkstoffe unterscheiden sich nicht in ihrer Wirkweise, wohl aber in Dosierung und Wirkeintritt (siehe auch Tabelle). Tadalafil wirkt am längsten: Seine Halbwertszeit beträgt 17,5 Stunden.

Die Medikamente in Tablettenform sind hoch wirksam. Bei 80 Prozent der Männer verbessern sie die Erektion; zwei Drittel der Anwender haben wieder erfolgreich Geschlechtsverkehr. Die Medikamente wirken auch bei Männern mit Diabetes-bedingter ED, aber schlechter als bei Patienten mit gesundem Stoffwechsel. Bei Diabetes-Patienten liegen die Ansprechraten bei etwa 60 Prozent. Je länger der Diabetes besteht, umso schlechter wirken die PDE-5-Hemmer.

Hilfe bei Erektionsstörungen

Trotz allgemein guter Verträglichkeit können auch Nebenwirkungen auftreten. Dazu zählen Kopfschmerzen, Flush, verstopfte Nase, Sodbrennen, Benommenheit und Übelkeit. Aus Sicht des Arztes ist wichtig: Sildenafil und Co. behandeln nur ein Symptom, aber nicht die Grunderkrankung. 

Eine wichtige Kontraindikation ist die gleichzeitige Einnahme von Nitraten und Arzneimitteln, die Stickstoffmonoxid freisetzen, da Sildenafil den blutdrucksenkenden Effekt von Nitraten verstärkt. Das gilt auch für Nitro-Spray. Anhaltende Hypotonie, schwere Leber- und Nierenstörungen, bestimmte Augenerkrankungen sowie Herzinfarkt und Schlaganfall in den letzten Monaten zählen ebenfalls zu den Kon­traindikationen. Der Androloge weist darauf hin, dass Patienten, denen aufgrund ihrer geringen Herz-Kreislauf-Belastbarkeit von sexueller Aktivität abzuraten ist, keine PDE-5-Inhibitoren einnehmen sollten.

Die Einnahme von PDE-5-Hemmern

Meistens nimmt der Mann den PDE-5-Hemmer bei Bedarf ein (Ausnahme das Wochenend-Potenzmittel Cialis, das 36 bis 48 Stunden wirkt). Doch was tun, wenn er in der Apotheke ein Rezept, zum Beispiel über rezeptfreies Viagra 50mg, mit der Angabe 1/4 Tablette abends vorlegt?

In diesem Fall hat der Arzt eine "Therapie mit Trainingseffekt" verordnet. Die abendliche Einnahme niedriger Dosen erleichtere nächtliche Erektionen während der REM-Schlafphasen und dies trainiere den Schwellkörper. Nach einigen Monaten merkt der Mann, dass er wieder Morgenerektionen hat. Dann nimmt seine Libido zu. Im Gegensatz zur kontinuierlichen Gabe habe die Einnahme on demand keinen Trainingseffekt und halte die altersbedingte Degeneration der penilen Gefäße nicht auf.

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Auch bei Tadalafil ist die tägliche Anwendung zulässig, wenn der Mann das Medikament sehr häufig, das heißt mindestens zweimal pro Woche, anwenden will. Laut Fachinformation kann er dann einmal täglich 2,5 bis 5 mg jeweils zur etwa gleichen Tageszeit einnehmen.

Diese Alternativen gibt es

Aufgrund der guten Wirksamkeit der PDE-5-Hemmer haben andere Therapieoptionen an Bedeutung verloren. Bei leichten nicht-organisch bedingten Störungen kommen mitunter unselektive alpha-Blocker wie Yohimbin, ein Alkaloid aus der Rinde eines westafrikanischen Baums, zum Einsatz. Hier ist Geduld gefragt: Es kann zwei bis drei Wochen dauern, bis eine Wirkung spürbar wird.

Zudem gibt es gut wirksame, nicht-orale Therapien wie die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT). Dabei injiziert sich der Mann ein Medikament, zum Beispiel das synthetische Prosta­glandin E1 Alprostadil, in den Schwellkörper des Penis (Caverject). In der Folge erschlafft die Penismuskulatur. Etwa 10 bis 15 Minuten nach der Injektion tritt zwingend eine Erektion auf. Die Dosis ist so zu wählen, dass diese nicht länger als eine Stunde anhält. Die Methode wirkt unabhängig von der Ursache der ED, kann aber lokal Schmerzen, Blutergüsse oder auch Dauererektionen (Priapismus) verursachen.

Schwellkörperinjektion bei Erektionsproblemen

Seit Kurzem ist auch eine Alprostadil-haltige Creme (Vitaros) im Handel, die auf die Penisspitze und unter die Vorhaut aufgetragen wird. Ein anderer Weg ist die Applikation eines Alprostadil-Stäbchens aus einem Applikator direkt in die Harnröhre. Das nadellose System heißt MUSE (medikamentöses urethrales System zur Erektion).

Eine nicht-medikamentöse Alternative sind Vakuumpumpen, die auf den Penis aufgesetzt werden und mittels Unterdruck Blut einströmen lassen. Diese wenig charmante Methode kann eine Option für Männer nach radikaler Prostata-Entfernung sein.

Sind alle Maßnahmen erfolglos, können Arzt und Patient ein Schwellkörperimplantat erwägen. Dabei wird der Schwellkörper operativ entfernt und an dessen Stelle ein Implantat eingesetzt, das bei Bedarf mit einer kleinen Pumpe aufgepumpt wird. Etwa 80 Prozent der Patienten und ihrer Partnerinnen sind mit dieser Lösung zufrieden. Das Implan­­tat halte etwa 5-8 Jahre und muss  dann ausgewechselt werden. Rückgängig machen lässt sich der Eingriff aber nicht mehr.

 

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